1 Wolkentypen -
Wie bezeichne ich Wolken?
3 Strahlungsbilanz -
der Einfluss der Wolken
zum
Überblick
2 Bildung -
Wie entsteht eine Wolke?
4 Wolkenmodellierung -
(zukünftig geplant)
Schulseite
Deutschland
Kapitel 1
Wolkentypen

Nomenklatur

Bilder und
Beschreibung

Zum Überblick

Wolkentypen

Die Benennung der Wolken

Wir verwenden zur Benennung der Wolken ein von dem Engländer Luke Howard 1802 eingeführtes Nomenklatursystem. Es verwendet lateinische Namen, um die Wolken zu beschreiben. Hierbei steht der erste Teil des Namens für die Höhe der Wolke, der zweite Teil für ihre Form.

Vorsilben für die Höhe
cirro hohe Wolken
oberhalb von 6 km
alto mittelhohe Wolken
zwischen 2 und 6 km
ohne Vorsilbe niedrige Wolken
Namen für die Formen
cirrus federartig oder faserig
stratus geschichtet
cumulus haufenartig oder aufgetürmt

Um anzuzeigen, dass eine Wolke zu Niederschlägen führen kann, wird ihrem Namen die Bezeichnung nimbus angehängt.

Bilder und Beschreibungen

Alle Abbildungen und die ursprünglich englische Fassung der Beschreibungen sind der Wolkenboutique des Plymouth State College entnommen:
Meteorology Program Cloud Boutique
Hier sind auch ausführlichere Beschreibungen in englischer Sprache zu finden.

Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken! (Größe: 20-50 KB)

Cirrus sind hohe faserige Wolken. Sie sind für gewöhnlich sehr dünn und zeigen oft eine federähnliche Struktur. Ihre lockenartig hochgebogenen Enden (wie hier im Bild zu sehen) sind eine typische Erscheinung.
Stratus sind meist die niedrigsten aller niederen Wolken. Sie bilden oft eine geschlossene Decke (wie hier gezeigt), können aber auch weiter gestreut auftreten. Im Vergleich zu den ebenfalls niedrigen Cumuluswolken ist bei den Stratus die Gestalt der einzelnen Wolke wenig ausgeprägt und nicht in sich abgeschlossen.
Altostratus bilden oft eine einheitliche und geschlossene Decke, in der einzelne Elemente schwer zu erkennen sind. Auf diesem Bild ziehen einige Altocumulus einer geschlossenen Front (siehe kleiner Pfeil links) von Altostratuswolken voran.
Stratocumulus können über den Himmel gestreut auftreten, wie hier auf dem Photo zu sehen. Gewöhnlich jedoch treten sie dichter zusammengedrängt in Verbänden oder Schichten auf. Typisch ist die geringe Höhenausdehnung.
Das Bild zeigt eine Stratocumulus Schicht. Sie wurde von dem Meteorologen Jay Shafer vom Mt. Washington (USA) aus aufgenommen.
Das Bild zeigt den Blick auf eine Cumulonimbus Wolke vom Boden aus. Mit einer Grundschicht in ca. 1000 m Höhe türmt sie sich bis etwas 9000 m empor - dennoch ist sie klein im Vergleich zu anderen ihrer Art, die heftige Gewitter und sturzbachartige Regenfälle hervorrufen können.
Cumulonimbus, wie hier im Bild (mit Cumulus im Vordergrund), sind die typischen Wolken für Donner, Blitz und starken Regen, manchmal gar Hagel, Stürme und in den USA auch Tornados. Als höchste aller Wolken können sie sich über alle Wolkenhöhen erstrecken und sich bis an die Tropopause ausdehnen (d.h. in den Tropen bis in 18 km Höhe). Ihre oft (wie hier) beobachteten ambossartigen Köpfe sind eine Folge der starken Winde in der Höhe.

composed by: Marie Monier - Université Blaise Pascal de Clermont Ferrand / France
translation: Elmar Uherek - MPI Mainz / Germany

last update: 1/11/2002

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